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den die Wuͤnſche und Poffnungen ihres Lebens ans Herz zu legen. Sie, welche des Vaterlo⸗ ſen fruͤhere Erziehung faſt allein und mit geiſt⸗ voller Kraft geleitet hatte, ſtanb in einem faſt uͤberirdiſchen Anſehn bei ihrem Sohne, und jedes ihrer Worte war ihm bisher Befehl ge⸗ weſen, jeder Blick ihrer feuervollen Augen gleichſam ein löhnender oder ſtrafender Urtheils⸗ ſpruch.“ „abier— fing ſie mit einem halb guͤti⸗ gen, halb vorwurfsvollen Laͤcheln an, als die Stunde des Abſchieds nahte— iſt dir deine Mutter ſo fremd geworden, daß du mir nichts von dem zu ſagen weißt, was einem Menſchen in deinen Jahren immer das Wichtigſte
„Was meinen Sie, theure Mutter?“ fragte Favier beinah beſtuͤrzt.
„Ich meine die Angelegenheiten deines Her⸗ zens!“ laͤchelte dieſe.—„Welche von den ſchoͤnen Fraͤuleins der Reſidenz, Graͤfinnen oder wohl gar Prinzeſſinnen hat denn den Preis bei dir davon getragen? und will ſich kuͤnftig her⸗ ablaſſen, den Namen derer von M zu tragen?“
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