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es wird der Sultan der Tuͤrken heilſame Betrachtungen anſtellen uͤber die Unannehmlichkeiten, die ihm aus der
Verweigerung dieſes Verlangens entſtehen koͤnnten, und
er wird demſelben Folge leiſten. Einigkeit giebt Staͤrke. Wenn es eines Tages da⸗
hin kommt, daß der Sultan der Tuͤrken durch politiſche
Ereigniſſe der einen oder andern Art zu dem Beſchluß ge⸗ bracht wird, ſeine Penaten und ſeine hohe Pforte nach dem aſiatiſchen Theile ſeines Reichs zu verlegen, und wenn zu derſelben Zeit die europaͤiſchen Voͤlker, mit Ausnahme der Ruſſen, durch die Gleichheit des Glaubens ſtark ſind, dann werden ſie erklaͤren, daß es ein bairiſcher oder ſaͤchſiſcher, oder polniſcher, oder preußiſcher oder öſterrei⸗ chiſcher und nicht ein ruſſiſcher Prinz ſein ſoll, auf deſ⸗ ſen Haupt in der Moſchee, die dann wieder die Kirche der heiligen Sophia geworden, von einem katholiſchen Erzbi⸗ ſchof oder Biſchof die Konigs⸗ oder Kaiſerkrone von Kon⸗ ſtantinopel geſetzt werde, und ihr Wille wird auch in die⸗ ſer Beziehung in Erfuͤllung gehen.
Einigkeit giebt Staͤrke. Wenn die Einwohner Deutſchlands, welche uͤber den Zuſtand ihres Vaterlandes in Trauer ſind, wo der Freiheit der Preſſe unwuͤrdige Feſ⸗ ſeln auferlegt ſind, durch ein und denſelben Glauben ſtark 21*


