310
—
Gedanken auf die Betrachtung des ſchrecklichen Ungluͤcks zu richten, das darin beſtehen wuͤrde, ſelbſt zu leben und die Gegenſtände ihrer zaͤrtlichſten Neigung, ihre Gatten und Gattinnen, ihre Söhne und Töchter, ihre Väter und Muͤtter, ihre Bruͤder und Schweſtern, ihre Wohlthäter und Freunde, im Schooße eines Welttheils leben zu ſehen,
in welchem die Geißel der Cholera, des Mißwachſes, der
Hungersnoth, der Peſt, des Typhus, oder irgend welcher andern Krankheiten ihre Schrecken und Verwuͤſtungen anrichten, und daß ſie zu fuͤrchten haben, von dieſem Un⸗ gluck betroffen zu werden, wenn das Erloſchen des preu⸗ ßiſchen Königshauſes die Prophezeiung des 93. Verſes
des Propheten Herrmann zur Erfuͤllung bringt; es iſt ih⸗
nen anzurathen, daß ſie Alles thun, was bei ihnen ſteht, um die Frage zur Loͤſuug zu bringen, ob es wahrſcheinlich oder unwahrſcheinlich ſei, daß dieſer Prophet von Gott inſpirirt worden, und daß die Unterſuchung uͤber dieſe namliche Frage offen und öffentlich im Schooße des von ihnen bewohnten Europa's vor ſich gehe.
Es wird allen evangeliſchen Einwohnern Europa's ge⸗ rathen, keineswegs die Wahrſcheinlichkeit zu verkennen, daß, da in der erſten Haͤlfte des 95. Verſes der Prophezeiung allen Evangeliſchen der Erde angekuͤndigt wird, daß ſie
de ev tre det ub
ſch
un lich des
nich zug
nich Fole ſes
theil
nich auch


