Der Bruder Herrmann erklärt im Eingange, wie man geſehen hat, daß es im Kloſter Lehnin war, wo er ſich entſchloß, die Dinge mitzutheilen, die Gott ihm ent⸗ deckt hat, und er geht in Folge dieſes Entſchluſſes vor⸗ waͤrts bis zum 27. Verfe. Beim 27. Verſe angelangt, entfernt er ſich von dem Plane, den er in dieſer Bezie⸗ hung entworfen, und wendet ſich nach der Mark Bran⸗ denburg; er ſcheint einen Augenblick die Abſicht zu haben, daß ſie es ſein ſoll, die ſein Orakel entgegen nehme, aber gleich hernach richtet er ſeine Worte an den Burggrafen von Nuͤrnberg. Er ſagt ihm in den Verſen 28, 29 und 30 voraus, daß er ſich Friedrich nenne, daß er Souve⸗ rain von Brandenburg ſei, daß er ſich einer Kanone be⸗ diene, und daß er eine Anzahl Huſſiten toͤdten und ſeine
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Merkwürdige und wunderbare Prophezeiungen des Bruders Hermann von Lehnin / von Louis de Bouverot. Aus d. Franz. mit e. Einleitung
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