Teil eines Werkes 
1. Theil (1803)
Entstehung
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ſchreie, aber zum Henker hat denn Lekain im An⸗ fang nicht auch geſchrieen? Wenn er den wuͤ⸗ thenden Hreſt ſpielte, konnt' ich hier in meinem gimmer jedes Sterbenswortchen verſtehen; aber das Theater war damals auch nur da gegenäber. Seit man es auf einen andern Plaz verlegte, hat mein Haus vieles eingebuͤßt. Ich habe zwar dem Kdͤnig eine Bittſchrift eingereicht, man moͤchte wieder an dem alten Orte ſpielen, ja, ja, das hab' ich gethan, und der Konig hat daru⸗ ber gelaͤchelt, und das iſt ſchon ein gutes Zeichen. Drauf bin ich ſelbſt zu ihm gegangen, ich habe mit ihm geſprochen, wie ich jezt mit dir re⸗ de, denn ich bin meiner Sip nicht leutſcheu, und hab's ſchon oft in meinem Leben mit Koͤnigen zu thun gehabt. Um Oſtern iſt mein Stuͤbchen oft gepfropft voll mit Konigen. Da trinken ſie Moſt und Bier, daß es eine Luſt iſt, und bleiben mir manchmal die Zeche ſchuldig. Ein Koͤnig von Frankreich, oder ſo ein Theaterkonig, der Unter⸗

ſchied iſt verzweifelt klein. Der eine begiebt ſich ſeiner koniglichen Wuͤrde im Auskleidzimmer, der andere auf dem Sterbelager, und beim Lichte beſehen ſind ſie halt beide Menſchen. Es war freilich eine ſchone Zeit, wie die Schauſpieler noch ſo in meiner Naͤhe ihr Weſen trieben; da wußt' ich alles, was hinter den Kouliſſen vor⸗ gieng, und das war manchmal tolles Zeug. Sie erzoͤhlten mir's bruͤhwarm im Vertrauen, denn

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