Teil eines Werkes 
2. Th. (1820)
Entstehung
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ein Mann der Ruhe eines angebeteten Weibes ſchuldig ſei, habe er der ihren gebracht: der Ver⸗ einzelung, der Selbſtentaͤußerung, zu der er ſich, aus Furcht ihr wehe zu thun, verdammt, ſei jetzt ein Ende.«Ich liebe Dich einzig, ſagte er zu ihr, die Bande, die uns vereinen, ſind mir immer noch theuer; aber willſt Du aus Blumenketten entehrende, beſchwerliche Feſſeln machen, ſo zer⸗ reiße ich ſie zuletzt ganz und gar. Ich warne Dich im Voraus als rechtſchaffener Mann, als treuer Gatte und wahrer Freund. Ein Andrer, der Dich taͤuſchen wollte, wuͤrde unter Deinem Joch fortkriechen, und Dir ſagen, daß er Dich anbete. Ich bin ehrlicher; ich geſtehe Dir, daß, wenn Du meiner Redlichkeit mißtraueſt, mich fort und fort, wie bisher, quaͤlſt, mein Herz Dich aufgiebt, wie hart es mir fallen moͤchte. Ueberlege alſo ernſtlich, liebe Michaela, daß un⸗ ſer Gluͤck, oder unſre Trennung nur von Dir ab⸗ haͤngt. Je feſter Du dabei beharrſt mich zu beobachten, auf Tritt und Schritt zu belauſchen, um ſo minder werde ich Deiner Schwaͤche ſchonen, und Dir von der Selbſtſtaͤndigkeit des Mannes