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zu fliehen war ihr leicht, und Vedras Befehl zu befolgen koſtete ſie keine Keberwindung. Allein, ſich in ſo kurzer Zeit unter den Anfuͤh⸗ rern, die ihr alle gleichguͤltig waren, einen Ge⸗ mahl zu waͤhlen,„ dieſes ſchien ihre Ent— ſchloſſenheit zu uͤberſteigen. Noch wußte ſie nicht, ob ſie ſich hiezu entſchlieſſen, oder de— zu widerſtreben wagen duͤrfte, und ſie fuͤhlte
Beduͤrfniß eines freundſchaftlichen Rathes.. Emora nun Mutterſtelle bey ihr vertritt: ſo
will ſie dieſe fragen und ihre Meinung hoören.
„Ohne deine Huͤlfe, ſprach ſie zu ihr, „wuͤrde ich nie den Gott des Boͤſen zu Rath „gezogen haben: zitternd und leblos wuͤrde ich „mich noch an der Pforte des Tempels auf „jenem Steine befinden, auf welchem Du mich „wieder in das Leben zuruͤckriefſt! Du haſt mich „dieſen Goͤttern entgegen gefuͤhrt, vernimm nun „auch ihren Ausſpruch und ſage, ob dieſe Nacht „nicht meine Leiden noch vervielfältiget hat.
„Ich wollte lieber, ſchrie die Alte, auf „jener einſamen Felſenſpitze, auf welcher der „maͤchtige Itobar die Miſſethaͤter und Feigen „anfeſſeln laͤßt, den Hungertod ſterben, als Euch „anhoͤren, meine Tochter.... Habt Ihr ver⸗
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