Teil eines Werkes 
[1. Theil] (1812)
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% dem Brama, der ihnen entgegen harrt, zu ent⸗ reiſſen? Weißt Du denn nicht, daß ſie jenſeits der fernen Meere herkommen, und daß die Goͤtter das Ende ihrer Tage auf dem Platze von Tenor verhaͤngt haben? Geſtern wuͤthete kein Sturm auf dem Ocean; der Oecean war ruhig. Allein Brama ſehnte ſich nach Opfern; wer vermag ſeinem Willen zu widerſtreben?

Verwegne! Ohne die Tugenden Deines Vaters wuͤrde ich laͤngſt ſchon die Blitze uͤber Dein Haupt herabgerufen haben. Entferne Dich, und wage es nur dann in dem Tem⸗ pel zu erſcheinen, wenn Du dieſes begangene Verbrechen abgebuͤſſet haben wirſt.

So ſprach er, ſtieß dann mit dem Fuſſe die Tochter des Itobars zuruͤck, und entriß ihr die Gefangenen. Sich ſelbſt uͤberlaſſen, wankt ſie und ſinkt bewußtlos zu Boden. Der Vater unterſtuͤtzt die Tochter und benetzt ſie mit ſeinen Thraͤnen. Da Riamir ſeine Geliebte in dieſem Zuſtande erblickt, ſo wuͤthet er gegen dieſen uͤber⸗ muͤthigen Prieſter, und ſammelt ſeine Freunde um ſich her.... Das Volk war in furchtba⸗ rer Bewegung. Allein bey dem Anblicke der 4