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halboffnen Tempel erblickte man in der Ferne den Goͤten, und ihm gegen uͤber den Oberbra⸗
minen auf einem runden erhabenen Sitze; ein
reich mit koſtbaren Steinen beſetzter Guͤrtel um⸗
windet mehrmahl ſeinen Talar, ſeine Stirne
iſt mit dem heiligen Bande geſchmuͤckt, und
N
ſeine Augen ſtarren unverwendet gegen den Him⸗ mel. Die Eingeweihten umgeben ihn, und ſchei⸗ nen ungeduldig auf das verzoͤgerte Opfer zu harren.— Das verſammelte Volk blickt in groͤßter Stille nach dem Heiligthume.. ſtaunt und betet furchtſam zu den Göoͤttern.
Endlich erhebt ſich Deli und beginnt in dem
Tone der Begeiſterung:
„Volk von Tenor! Eure Voreltern be⸗ „wohnten ehemahls das Land von Colombo, ſie
„lebten dort ruhig und gluͤcklich, bis jene grau⸗
„ſamen Menſchen uͤber den weit entfernten Mee⸗ „ren daher kamen, und an eurem Geſtade „landeten.
„Der Vater des maͤchtigen Itobars nahm „ſie gaſtfrey auf, und ſie lohnten es ihm mit „dem Tode.„ Im Beſitze des allverheeren⸗ „den Feuers eroberten ſie Colombo, zerſtoͤrten „die Tempel, verbrannten die Bildſanlen der
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