ſten iner
ſich zu
ge⸗ tter ſich ver⸗ ung
— 3—
Die uͤbrigen Inſulaner wohnten auſſer der Stadt in Doͤrfern, welche am Abhange des Huͤ⸗ gels zerſtreut umher lagen. Jeder von ihnen beſaß ſo viele Baͤume, als er zu ſeinen Beduͤrf⸗ niſſen noͤthig hatte: alles andere hingegen, was die Portugieſen Schaͤtze nannten, ſchien ihnen unnuͤtz; ſie bedienten ſich ihrer auch blos, um ihre Koͤnige und Goͤtzen damit zu ſchmuͤcken.
Jahrhunderte ſchon wurden ſie ununter⸗ brochen durch dieſelbe Familie beherrſcht. Ihr itziger Koͤnig, der alte Ditulan, war zwanzig Jahre hindurch in ſtete Kriege verwickelt, und nur ſeit kurzer Zeit genoß er den Frieden. Sein Weib und ſeine naͤchſten Verwandten, waren unter den moͤrderiſchen Streichen ſeiner Feinde gefallen; Stellina allein war noch die einzige Stuͤtze ſeines Alters; Stellina!.. das ſchoͤnſte Maädchen in Ceylon, die Hoffnung des ganzen Stammes, und die Liebe der beruͤhmteſten Te⸗ nadaren.
Da der furchtbare Krieg die Singalen nach dem portugieſiſchen Geſtade rief, wurde die Stadt oͤde, die Goͤtter und ihre Diener ſich ſelbſt und beynahe ganz der Vergeſſenheit uͤberlaſſen. Der Friede und die wiederkehrende Ruhe fuͤhr⸗


