ſich in der Mitte der Inſel Ceylon, erhebt ſein Haupt hoch bis in die Wolken, und ſcheint von der einen Seite das indiſche Meer, und von der andern den Meerbuſen von Bengalen zu be⸗ graͤnzen.
„Hier, ſagte der alte Rineald, der uͤber „ſein Staunen laͤchelte, hier auf dieſem Gebirge, „behaupten die Indianer, befaͤnde ſich das ir⸗ „diſche Paradies, und noch heute zeigt man da⸗ „ſelbſt mit aller Ehrfurcht die Fußſtapfen Adams. „Schon zu dem zwanzigſten mahle gruͤſſe ich nun „hier im Vorbeyſegeln den Aufenthalt unſerer „Stammeltern, und bis Ihr, junger Mann, es „eben ſo oft gethan haben werdet, moͤgt Ihr „laͤngſt ein Greis ſeyn.— Doch genug hievon, „und da Ihr Luſt bezeiget, dieſe Inſel, an der „wir landen werden, genauer kennen zu lernen, „ſo hoͤrt mir zu:
„Ceylon iſt die beſte unter den indiſchen „Inſeln. Sie iſt noch reicher, als Java und „Sumatra, wo Ihr eure Faktoreyen beſitzet. „Nur mit vieler Muͤhe gelang es den Portu⸗ „gieſen, ſich auf dem mittägigen Geſtade nie⸗ „derzulaſſen, wo ſie das Fort Colombo erbau— „ten. Ihre Bewohner, die Singalen, ſind


