Teil eines Werkes 
2. Theil (1852)
Entstehung
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453 gelernt, die materiellen Bedürfniſſe zu erringen, nur auf dem Markte geſchickt. Warten wir auf die nächſte Ge neration.

Gibt man den Knaben denn jetzt eine mehr wiſſen⸗ ſchaftliche Bildung? Erzieht man ſie beſſer?

Man kann es wenigſtens. Wir haben die Univer ſität von London, ein vortreffliches Inſtitut, das den Is raeliten nicht ausſchließt. Dahin können die Söhne un ſers Volks mit Bequemlichkeit geſchickt werden und zugleich im älterlichen Hauſe leben und den Formen und Ge bräuchen ihres Stammes folgen.

Wie wird es aber mit dem Sonnabend?

Den müſſen ſie einbüßen, das geht nun ſchon nicht anders. Sie werden auch außerdem genug lernen, wenn ſie nur wollen. Wie glücklich würde es mich machen, wenn auf dieſe Art mein Volk gehoben würde! Wenn es geiſtig und ſittlich Fortſchritte machte! Dieſe Trödler in den Straßen mit ihren Goth! Cloth! thun meinem Ohre weh! Ich fahre zu den Feſten der Königin, und höre neben meinem Wagen dieſen Ruf, der wie eine böſe Mah nung in mein Ohr klingt. Ich fühle mich dieſen Men ſchen ſo ferne, und ſtehe ihnen doch ſo nahe! Wir gehö⸗ ren zu einander, wir ſind eng verwandt, ihr Schickſal iſt das meinige, was ich leide, werden ſie leiden, wenn ein böſer Spruch des Geſetzes uns fliehen heißt, und wir auf einem neuen Boben ein Obdach ſuchen müſſen. Wir Beide fühlen, daß hier nicht unſere Heimat iſt. Wir haben keine, werden nie eine finden! Wir täuſchen uns dar