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von Kindheit an nie auf das, was man mit mir vor⸗ nahm, geachtet.“
Lady Aſhburton glaubte, die Künſtlerin wolle ihre Toilettengeheimniſſe nicht verrathen.
Das Concert nahm ſeinen Fortgang.„Wer iſt ſie?— Woher kommt ſie?“ ſo hörte man vielfach flüſtern. Die Dame vom Hauſe konnte keine weitere Auskunft ertheilen, als daß ſie eine Irländerin ſei. Lola Montez hatte ja auch dieſe Inſel ihre Heimath genannt, und ihre abſonderliche Schönheit von daher mitgebracht. Die Herren bedauerten ſie nicht in der Nähe ſehen, nicht mit ihr ſprechen zu können; allein der conventio⸗ nelle Zwang hielt Jeden auf ſeinem Platze feſt. So wie der letzte Ton verklungen war, ging es an das Abſchiednehmen; denn nicht, wie in Frankreich, ſtiehlt man ſich in der engliſchen Geſellſchaft leiſe fort, man ſagt der Wirthin ein Good pye! und harrt dann ſeines Wagens.
Die Signora Anelle hatte träumeriſch den Tönen gelauſcht, und ſcheinbar wenig von dem, was um ſie her vorging, geſehen. Schon vor dem letzten verklin⸗ genden Accorde war ſie auf einen Wink des Tonkünſt⸗ lers Leopold dieſem hinausgefolgt, und als der Herr, deſſen beſondere Aufmerkſamkeit ſie erregt, ſie mit den Augen ſuchte, entdeckte er ſie nicht mehr. Er wandte ſich eilig hinaus und ſtürzte die Treppe hinunter; allein


