Teil eines Werkes 
2. Bdchn. (1828)
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Anmerkungen.

die Crusca fuͤhrt, bei dem Worte posta, H. XII. gera⸗ dezu unſere Stelle des Boccaccio zum Beweiſe an, daß posta fuͤr postema gebraucht werde. Ferrario erklaͤrt es in der Note zur Mailaänder Ausgabe der Claſſiker ge⸗ radezu durch vena, und hierauf gruͤndet ſich meine über⸗ ſetzung dieſes Wortes durch Ader.

S. 183 3 9, er von der andern Seite. Die gewoͤhnliche Leſeart im Originale iſt: Quegli dall altra parte molto sollicito divenuto, che ben si Flasse la lana del suo maestro, quasi quella sola che ja Simona filava, e non alcuna altra, tutta la tela dovesse compiere, pid spesso che l'altra era sollicitata. Rubcelli verbeſſert die letzten Worte in folgende piu sp. che Paltre lei sollecitava: er trieb ſie weit oͤfterer als die anderen Wollſpinnerinnen an unb ſagt, bei der andern Leſeart bleibt quegli ohne Folge, und die Worte piu sp sollicitata haben nichts, wor⸗ auf ſie ſich beziehen. Aber da alle Handſchriften uͤberein⸗ ſtimmend punktlich die gewohnliche Leſeart haben, ſo iſt,

wie Colombo ſagt⸗ nicht zu vermuthen, daß ſie falſch, und die Verbeſſerung Ruscelli's noͤthig waͤre. Dieſer letztge⸗

dachte Herausgeber ordnet die Worte und Saͤtze dieſer Pe⸗ riode auf folgende Art: Dall' altra parte, divenuto qnegli molto sollicito che la lana del suo mae- Siro si kilasse bene, quella sole chè filava la Si- mona, e non altra, quasi dovesse compiere tutta la tela, era sollicitata piu spesse che Taltra Und nach dieſer ſehr annehmlichen Erlauterung dieſer Stelle habe ich ſie uͤberſetzt.

Ende des dritten Väͤndchens.