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dem Gemach und die Thüre deſſelben fiel nicht eben ſanft in das Schloß. Doch im Vorſaal begann ihr Zwieſprach auf's Neue, wenn auch leiſer und behut⸗ ſamer. Monmouth ſpottete des ſchwachen, hirnkranken Greiſes, der wie ein zaghaft Weib haſſe und die ge⸗ fällige Fortuna nicht bei dem Schopfe zu faſſen wage. Der Marquis von Argyle fand des Schloßherrn Beneh⸗ men verdächtig und glaubte eine Achſelträgerei darin zu ſchauen. Er drang auf raſchen Ueberfall, Gefangen⸗ nehmung oder Tod des Prinzen, und der trunkene Vis⸗ cvunt ſtimmte ihm bei, ſchonte mit dem Hohn der Zunge den Vater ſeiner Gattin nicht, und prahlte mit ſeiner Herrſchaft über den gichtiſchen Betbruder und ſeine thrä⸗ nenreiche Tochter. So beſchloß das giftige Dreiblatt, ohne Aufſchub zum Werke zu ſchreiten, vor Allem die Pferdeſtälle zu ſchließen und bewachen zu laſſen, dann ſich der Diener des Prinzen zu bemächtigen, einen Bo⸗ ten in die nächſten Dörſer zu ſchicken, um einen Theil der geworbenen Anhänger Monmouths herbeizurufen, und ſogleich nach ihrer Ankunft das Bubenſtück, zu wel⸗ chem ihnen allein der Muth gebrach, mit fremden Armen auszuführen. Arabella verließ, nachdem die Männer den Vorſaal geräumt, ihr Verſteck; rathlos, geängſtet durch das Gehörte klopfte ſie nochmals an der Thüre der Lady, doch Alles ſchien dort im Todesſchlafe zu liegen; das Geheimniß drückte ſie wie eine eigene Sünde; aber wer konnte helfen? Sie irrte im dunkeln Schloſſe umher, ſie ſuchte den Junker Alexander, da traf ſie den Großpach⸗ ter, der zu rechter Stunde ſein Verſprechen gehalten und eben zum Schloſſe gekehrt.
Der Prinz hatte mehrmals durch Ausrufungen des Erſtaunens oder des Abſcheus die ſchöne Erzählerin un⸗
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