Teil eines Werkes 
13 (1843)
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binden, mit dem ich eine geraume Zeit ſchon gegen Windmühlen fechte.

Du wirſt murren und meinen, ich habe bedeutend von den ſchönen Franzöſinnen profitirt, deren bewegliche Zungen ſeit drei Monaten gar manches Scharmützel mit uns deutſchen Bären beſtanden, aber Du ſollſt Erſatz haben für die Plauderei, denn mein Lebenslauf fängt an ſo bunt zu werden, daß Du meine Briefe ſtatt der Zeitungsblätter bei der Morgen⸗ und Abendpfeife zur Hand nehmen darfſt und ein Bedeutendes durch ſie er⸗ ſparen wirſt.

Wie ich von dem freundlichen Erlangen fort kam, das war eine kurioſe Geſchichte; ſchien ich doch dort erſt dazumal ſo recht feſtgeniſtet, und hätte meinetwegen die Matrikel immer noch einige Decennien prolongirt wer⸗ den mögen. Wir ſaßen ſo recht im Vollen. Aber der ſchöne Baum, auf welchem ich gleich einer Schmarotzer⸗ pflanze wurzelte, wurde von einem unerwarteten Orkan ausgeriſſen und in den Strom geſchleudert, und da mußte der Paraſit mitſchwimmen.

Mein Güldenkron hatte eine Liebſchaft; ſolche pve⸗ tiſche Gemüther können ja nicht athmen ohne Dame und Mondſchein! Der Teufel ſäete Unkraut in den Waizen; die Dame fiel etwas zu deutſch und maſſiv aus, und wir packten in Einer Nacht Habe und Gut auf und huſch⸗ ten davon, als hätten wir den Cartouche geſpielt, obgleich gerade umgekehrt wir den beſten Schatz, unſer liebes Herz nämlich, dort ließen. Die Sache war mir bedenklich, aber ich fragte nicht, denn mein Güldenkron iſt trotz ſeines ſeltſamlichen Weſens ein ſo braver Menſch und hat mir ſo wohl gethan, daß ich mit ihm ginge, und ſetzte er ſich auf Fauſtens Mantel und machte in Geſell⸗