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heit darin noch liebſt, wenn Dir Dein Vaterland und Dein Kaiſer noch ein Weniges theuer ſind. Aber was wird Dich's kümmern? Ein Lotterbub, der ſich leichtfer⸗ tig hängen will um eines Weibſels willen, was kümmert den die gemeinſame Noth!—
Wie war das mit dem Kaiſer? fragte Michael düſter, doch aufmerkend.—
Die Hitze für das Diendle hat Dein Hirn verbrannt, ſonſt hätteſt Du wohl Manches erhorcht, was im Reich vorgeht. Der Erzfeind, das Franzoſenvolk, iſt wiederum in's deutſche Land gebrochen; die Prieſtermörder, die nicht zu den Heiligen beten und ſelbſt dem heiligen Papſt kei⸗ nen Reſpekt geben, der ſie in Bann gethan, haben das Tirol überſchwemmt mit dem Baier zugleich, und man will uns abtrünnig machen vom guten Kaiſer, und dem Baier in die Hände ſpielen. Und doch ſagt das alte Sprichwort: Thue nicht öſtereichiſch und baieriſch Fleiſch in denſelben Kochtopf, eines 5e wird heraus und in's Feuer ſpringen.—
Wer kann uns den Kaiſer nehmen, dem wir gehor⸗ chen ſo lange die Berge ſtehen, der uns kennt, der die Freiheiten ſchützt, und dem wir gut ſind und mit ihm zu⸗ frieden? fragte der junge Schütz verwundert.—
Der an der Spitze ſteht fürchtet nicht Gott oder den Teufel, ſprach der Häßliche; er hat dem Kaiſer ſein Wien genommen, und will den guten Herrn zu nichte machen.—
Und wer iſt der Menſch, der ſich ſo etwas unterſte⸗ het ohne den Galgen zu fürchten? fragte Michael mit Heftigkeit.—
Er ſoll ein armer Schütz von den Inſeln geweſen ſein, wie Du es biſt! entgegnete Ignaz; er muß ſeine


