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Männer haben etwas Kluges und Humoriſtiſches, et⸗ was Sicheres und trocken⸗Spaßhaftes, was im höch⸗ ſten Grad anſpricht, und ſie erzählen gerne gute Ge⸗ ſchichten, gewöhnlich zur nähern Beleuchtung des Frie⸗ densprincips, und um zu zeigen, wie gut daſſelbe und ſchwe menſchliche Klugheit zuſammengehn, und wie ſiegreich erſter ſie aus dem Kampf mit der Welt hervorſchreiten. bis Chriſtliche Liebe zeigt ſich bei ihnen mit einiger un⸗ den ſchuldigen weltlichen Schlauheit vermiſcht, und das Guſt ſtille Weſen hat viel feines Salz auf ſeinem Grunde. Plar Die Weiber gefallen mir beſonders wegen des entw Stillen, Fertigen in ihrem innern und äußern Weſen, Sum wie ich bereits bemerkt habe; ihr Ausdruck iſt verſtän⸗ Sche dig, man hört keine unverſtändige Fragen und be⸗ aus kommt unter ihnen manche bedeutende Geſichter mit Unte ſchönen Augen, reinen Zügen und klarer Farbe zu Arbe ſehen. arbe Das Intereſſe der Quäckerinnen für vaterländiſche arbe Angelegenheiten, beſonders wenn ſie die menſchlichen durc Fragen betreffen, iſt ebenfalls ein Zug, der ſie vor wint der Maſſe der Frauenzimmer auszeichnet. Die Quäcker ein! ſind zu allen Zeiten die beſten Freunde der Negerſcla⸗ loni ven geweſen, und die aus den Sclavenſtaaten entflohe⸗ Deri nen Sclaven haben gegenwärtig ihre mächtigſten Be⸗ oder ſchützer und Fürſprecher unter den Freunden. Meh⸗ zeln rere Quäckerinnen zeichneten ſich durch Rednertalent dürf aus und ſind in öffentlichen Verſammlungen voft auf werl getreten, irgend eine Sache der Humanität kräftig ver Plä fechtend. Im gegenwärtigen Zeitpunkt führen ſie die Me Sache der Antiſckaverei, und eine berühmte Reduerin derſelben, Lucretie Mott, war dieſer Tage unter nack meinen Gäſten. Sie iſt ein ſchönes Weibchen von Ufer etlichen und fünfzig Jahren, mit feinen Zügen, präch mit tigen Augen und einem ſehr klaren, ſtillen, aber be⸗ nan
ſtimmten Weſen— kriſtallartig möchte ich ſagen. 14
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