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modificiren werden, verkennen wir nicht, aber im großen Ganzen glaubt die Verfaſſerin nicht zu viel angeſtrebt und gefordert zu haben.
Nicht durch die Kritik, ſondern auf Privatwegen mußten wir öfter ein Bedenken darüber hören, daß ſich unſer Schriftchen nicht über das religiöſe Ele— ment in der Erziehung verbreitet habe. Dagegen bemerken wir Folgendes: Einmal lag eine ſolche
Erwähnung außerhalb der Tendenz unſrer Aus⸗ führung, welche ſich mehr mit den Endzielen der Erziehung, als mit den Mitteln dazu beſchäftigt, und zum Zweiten glauben wir durch den beſtändigen Hinweis auf die Ausbildung der Pflichttreue, einer weiſen Selbſtbeſchränkung, des Schön— heitsgefühls, der inneren Wahrheit und der Menſchenliebe den Inbegriff aller Religioſität und Gottesfurcht genugſam gepredigt zu haben. Sich weiter darüber zu verbreiten hielt die Verfaſſerin nicht für ſchicklich in einer Zeit, wo das ſtreitende Element in den religiöſen Fragen wieder mehr als je in den Vordergrund getreten iſt— da doch ihr Büchlein ſeiner ganzen Faſſung nach Allen gehören ſoll ohne Unterſchied des Bekenntniſſes oder der Glaubensrichtung. Die religiöſe Erziehung ſcheint eine Sache zu ſein, welche man dem Bewußtſein und der Beſtimmung jeder einzelnen Familie über— laſſen ſoll.
In keiner Weiſe verband ſich mit der Erwähnung
eines ſeit Kurzem entſtandenen und bereits im ſchön⸗
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