Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
Entstehung
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an. Ihr offnet mir in der That die Au⸗ gen, ſagte er zu mir mit miedergeſchlagener Miene, ich wuͤrde mich eines ſchweren Ver⸗ brechens ſchuldig gemacht haben, ich danke Euch, mein Freund, denn Ihr rettet mich vom Verderben; auch will ich ſogleich jenen Mann benachrichtigen, daß ich meinen Ent⸗ ſchluß geändert habe. Sind Sie aber auch der Verſchwiegenheit dieſes Elenden verſichert? Ich habe ſein Stillſchweigen zu theuer erkauft, als daß er es jemals brechen ſollte! Den ganzen uͤbrigen Theil des Tages hin⸗ durch laſtete das Vertrauen, welches der Lord in mich geſetzt hatte, ſchwer auf mir. Ich wußte wohl, daß er in ſeinen fruͤhern Jahren durch die Zuͤgelloſigkeit ſeiner Sitten ſeinen Altern vielen Kummer verurſacht hatte, aber nie haͤtte ich ihn fuͤr fähig gehalten, ein ſol⸗ ches Verbrechen zu begehen. Mehrmals war ich im Begriff, ihn gerichtlich anzuzeigen, al⸗ lein das Verſprechen, welches er mir gegeben hatte, ſchien ſo aufrichtig zu ſeyn, und ſeine Reue ſo wahrhaftig, daß ich, aus Achtung