Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
Entstehung
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Milborn erſchien mit derjenigen Faſſung vor Gericht, welche ſeiner Lage und AUnſchuld angemeſſen war, und die ſtille Heiterkeit eines reinen Geßiſſens ruhte auf ſeiner wuͤrdevollen Geſtalt. Man befragteé ihn aufts neuekeine Verwirrung erfolgte in ſeinen Antworten, wel⸗ che die Währheit ihm in den Mund legte; der Lieutenant Bradfort, die ſechs Muſiker, und einige ehemalige Bedienten des Angeklag⸗ ten ſtanden ihm als alleinige Zeugen gegen⸗ uͤber; ihre Ausſagen floßten zwat Schrecken ein, konnten aber nicht als Beweis gelten. Die Geſchwornen gingen nunmehr zur Be⸗ rathſchlagung uber, und Milborn wurde ficher⸗ lich losgeſprochen worden ſeyn, als auf ein⸗ mal ein Mann in den Gerichtsſaal trat, ſich als Zeugen gegen den Angeklagten angab, und abgehött zu werden verlangte. Milborn hob ſeine Augen auf, richtete ſie auf den Frem⸗ den, und ſprach zu ſeinen Richtern: Das iſt der Mann, der mich zu der Stunde ru⸗ fen ließ, in welcher das unglückliche Ereigniß ſich zutrug, welches mich hierher gebracht hat.