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ziert; er gab glänzende Gaſtmähler und Feſte, und waͤhlte ſich eine Geliebte, die, wenn ſie
auch nicht gerade die reizendſte war, doch un⸗
ter die Zahl derjenigen gehoͤrte, von denen man weiß, daß ſie ungeheure Ausgaben zu verur⸗
ſachen pflegen. Es währte nicht drei Jahre, ſo befand ſich Gilbert in einem Zuſtande, der
nahe an Armuth graͤnzte. Sehr bald machte er dann die Erfahrung, daß der Reiche ge⸗
wöhnlich nur dem Namen nach Freunde be⸗ ſitzt; er ward verlaſſen, verachtet und beſchimpft.
Indeſſen blieben ihm, wofern er damals der Vernunft noch Gehör gegeben hätte, immer noch Mittel uͤbrig, um wenigſtens zufrieden leben zu köͤnnen. Sein Vater, der reiche Wollhändler, beſaß naͤmlich in der Gegend
ſeiner Heimath ein kleines Landgut, welches
ihm von einem Freunde aus Dankbarkeit ver⸗ macht worden war. Dahin begab ſich der alte Polesworth aller drei oder vier Jahre, um einige Wochen daſelbſt zuzubringen, und ver⸗ ließ daſſelbe nicht eher, als bis er die unbe⸗
mittelten, in Duͤrftigkeit lebenden Bewohner


