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bis ſechshundert Soldaten, um, wenn es nöthig, die Batterie gegen einen Ausfall zu ſchützen.
Die Bauern näherten ſich indeſſen dem Thore. Hier aber wurde ihr Plan dem Feinde ſichtbar, da höher hinauf keine Häuſer mehr ſtanden, die ſie verdeckt hätten.
Aus der Ferne hörte man im franzöſiſchen Lager Allarm blaſen und man konnte leicht bemerken, wie der Feind in aller Eile ſeine Truppen in Bewegung ſetzte, um die bedrohte Batterie zu beſchützen.
Auf den Befehl des Generals erklangen Trommeln und Trompeten im Heere der Patrioten.
Ein donnernd Jauchzen, ein lautes Kriegsgeſchrei erhob ſich aus dem Schooß der vaterländiſchen Truppen, und mit eilendem Schritte brachen die Bauern aus dem Thore hervor und ſtürmten den Berg hinan.
Aber kaum war das Waldeghem'ſche Corps unter⸗ halb der Stadt, als ſich die fünfhundert Franzoſen auf der Höhe zeigten und einen Kugelhagel den nahenden
Patrioten entgegen ſchickten.
Bruno bemerkte mit Schrecken, daß ſeine Leute zauderten, oder ihre Gewehre abſchießen wollten. Auf dieſe Weiſe konnte man nicht Stand halten, denn auch die Kanonen miſchten nun ihren Donner unter das Praſſeln der Feuerrohre.
Er trat muthig vor ſeine Leute und rief ihnen be⸗ geiſtert zu:
„O Freunde, noch einmal ſei's geſagt. Folgt mir! Fällt die Bayonnette, vorwärts, vorwärts! Für Gott und Vaterland!“
„Vorwärts! vorwärts!“ rief Karel aus dem Löwen, während er mit Bruno den Berg hinanſtürmte und durch ſein Beiſpiel die Kameraden anfeuerte, ihnen zu folgen.
Durch das mörderiſche Feuer der Franzoſen verlor das Waldeghem'ſche Corps viele Leute. Aber wie ſehr auch die Kugeln ihre Reihen lichteten, gaben ſie doch den Angriff nicht auf und ſtürmten mit unbegreiflicher


