40
zen geſchlagen und daß der neue König von Frankreich mit ihnen iſt.“
„Leeres Geſchwätz!“ ſeufzte Bruno,„es iſt nichts daran. Unſer Zuſtand bleibt unverändert: in Selaverei ſchmachtet unſer armes Vaterland, zerbrochen liegen die Altäre unſeres Gottes... Keine Ausſicht... Keine menſchliche Hülfe fruchtet.“
„Welchen Rath weißt Du?“ fragte der Sohn des Löwenwirths, der muthiger ausſah, als die anderen.
Bruno ſah ſprachlos zu Boden.
„So kann es doch nicht fortgehen,“ ſprach jener wie⸗ der,„wir können nicht unſer ganzes Leben lang verbor⸗ gen bleiben. Es wird nicht lange dauern, ſo macht man auf uns Jagd, wie man's in andern Gemeinden gethan. Dann werden wir gefangen und zum Tode verurtheilt, oder was noch ſchlimmer iſt, wir werden nach dem Lager geſchleppt, um für dieſe Bluthunde zu fechten, die unſer Land mit Füßen treten, als wären wir das Vieh dieſes gottloſen Volkes!“
Dieſe in kräftigem Tone geſprochenen Worte er⸗ ſchütterten Bruno tief: er ſtand auf, legte ſich die Hand des muthigen jungen Mannes aufs Herz und antwortete:
„Es ruht da drinnen auch ein heißes Sehnen nach Thätigkeit, nach Rache; aber wozu ſollte es dienen, Karel? Die Erde iſt ſatt von dem Blute, das ſie ge⸗ trunken. Warum ſollten wir unſre Eltern, unſre Freunde durch neues Blutvergießen der Verfolgung, dem Tode überliefern? Laßt uns warten.... warten und beten.“
„Aber ſo weißt Du nicht, daß alle Wälder voll
Flüchtlingen ſitzen, die nichts glühender wünſchen, als
gegen den Franzoſen ſich zu erheben?“
„Ich weiß es,“ ſeufzte Bruno,„aber ich bitte Gott täglich von ganzer Seele, daß er meine Landsleute vor ſolchem unglücklichen Aufſtande bewahre. Sie würden uns in wenigen Tagen geſchlagen und vernichtet haben...“
Kar ins Ohr
„B. veva zu
Eir wollte a herein u Rupelmt die Fra Waesla Antwery Diesma
Un Man ſch maß der Thränen
Br Mitleide rung zu
den die getriebe und un Ganz Soldate
Di maß de täuſchur Augenb


