Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
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entdecken, es bleibt uns außerdem kein anderer Weg, ſie ausfindig zu machen.

Ich kann an Nichts mehr denken, um Ihre Ent⸗ ſchließung in unſerer kläglichen Noth zu leiten. Um Gottes Willen, ſchonen Sie keine Koſten und keine Anſtrengungen. Ich ſchicke meinen Brief durch einen beſondern Boten, er muß zehn Uhr früh ſpäteſtens in Ihren Händen ſein. Antworten Sie mir durch eine Zeile, daß Sie augenblicklich nach beſtem Er⸗ meſſen handeln wollen. Meine einzige Hoffnung, um Nora zu beruhigen, iſt, ihr ein Wort des Troſtes von Ihrer Feder zu zeigen. Betrachten Sie mich, ver⸗ ehrter Herr, als

Ihre aufrichtig und dankbar ergebene Harriet Garth.

III.

Magdalene an Nora. (Abſchriftlicher Einſchluß in dem vorigen Briefe.)

Mein theures Leben!

Siehe, ob Du mir vergeben kannſt. Ich habe mit mir ſelbſt gekämpft, bis ich der Anſtrengung er⸗ legen bin. Ich bin das elendeſte Geſchöpf, das auf Gottes Welt iſt. Unſer ruhiges Leben macht mich toll. Ich kann es nicht länger ertragen. Ich muß fort, Wenn Du wiüßteſt, welches meine Gedanken ſind, wenn Du wüßteſt, wie heftig ich dagegen angekämpft habe und wie ſchrecklichen Geſpenſtern gleich ſie in der Einſamkeit dieſes Hauſes mich heimgeſucht haben: ſo würdeſt Du mir Mitleid und Verzeihung ſchenken. Ach, meine Liebe, ſei nicht darob verletzt, daß ich Dir nicht mein Herz aufſchließe, wie ich wohl ſollte! Ich darf es nicht aufſchließen. Ich darf mich Dir nicht zeigen, wie ich wirklich bin.