Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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Obſchon Mr. Treverton bereit war, von Shrowl's Nie⸗ derlage und Entlaſſung ſo lange zu ſprechen als der Anwalt ihm zuhören wollte, ſo ließ er doch in Bezug auf Miſtreß Frankland, als Mr. Nixon das Geſpräch auf dieſe bringen wollte, durchaus nichts mit ſich anfangen. Er wollte keine Botſchaft anhören und ebenſowenig irgend ein Verſprechen in Bezug auf die Zukunft geben.

Ueber ſich ſelbſt und ſeine eigenen Projecte war ebenfalls weiter nichts aus ihm herauszubringen, als daß er die Abſicht hatte, das Haus in Bayswater zu ver⸗ kaufen und wieder auf Reiſen zu gehen, um die menſch⸗ liche Natur in verſchiedenen Ländern nach einer Methode zu ſtudiren, die er noch nicht verſucht nämlich mit dem Bemühen, nicht blos das Schlechte, was in dem Menſchen iſt, ſondern auch das Gute ausfindig zu machen. Er ſagte, dieſe Idee wäre in ihm durch den Wunſch erweckt worden, zu ermitteln, ob Mr. und Miſtreß Frankland vollkommen ausnahmsweiſe menſchliche Weſen wären oder nicht. Gegenwärtig ſei er geneigt zu glauben, daß ſie es wären und daß ſeine Reiſen wahrſcheinlich zu keinem bemerkenswerth genügenden Reſultate führen würden.

Mr. Nixon bat ihn dringend, ihm eine freundliche Botſchaft an ſeine Clienten aufzutragen, damit er dieſe davon zugleich mit der Nachricht von ſeiner beabſich⸗ tigten Abreiſe in Kenntniß ſetzen könnte.

Dieſe Bitte brachte jedoch weiter nichts hervor als ein ſardoniſches Kichern, auf welches dann eine am Gartenthore an dem Anwalt gerichtete Abſchiedsrede folgte.

Sagen Sie dieſen beiden ſonderbaren Menſchen, ſagte Timon von London,daß ich meine Reiſen aus