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„Liebe Roſamunde, bemühe Dich, nicht allzugewiß darauf zu rechnen, daß wir ſelbſt dann Aufklärung er⸗ halten. Die Frau kann ſich ja leicht weigern, ſich gegen irgend jemand zu erklären.“
„Deute eine ſolche Täuſchung meiner Erwartung auch nicht nur an, Lenny, ſonſt fühle ich mich verſucht auf⸗ zuſtehen und ſelbſt zu ihr zu gehen, um ſie zu befragen.“
„Auch wenn Du aufſtehen und ſie befragen könnteſt, Roſamunde, würdeſt Du es doch vielleicht unmöglich finden, ihr eine Antwort abzulocken. Es iſt möglich, daß ſie ſich vor gewiſſen Folgen fürchtet, die wir nicht vorausſehen können, und in dieſem Falle kann ich blos wiederholen, daß es mehr als wahrſcheinlich iſt, ſie werde ſich auf gar keine Erklärung einlaſſen, oder vielleicht ihre eigenen Worte ganz kaltblütig in Abrede ſtellen.“
„Dann, Lenny, wollen wir ſie ſelbſt auf die Probe ſtellen.“
„Und wie könnten wir dies thun?“
„Dadurch, daß wir, ſobald ich es im Stande bin, unſere Reiſe nach Porthgenna fortſetzen, und wenn wir dort ſind, keinen Stein umgewendet laſſen, bis wir entdeckt haben, ob es in dem alten Hauſe ein Zimmer gibt, welches zu irgend einer Zeit ſeines Beſtehens unter dem Namen des Myrthenzimmers bekannt war.“
„Und geſetzt, es ſollte ſich ergeben, daß ein ſolches Zimmer vorhanden iſt?“ fragte Mr. Frankland, indem er den Einfluß des Enthuſiasmus ſeiner Gattin zu füh⸗ len begann.
„Wenn dies ſich ergibt“, ſagte Roſamunde, indem ihre Stimme lauter ward und ihr Geſicht von ſeiner
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