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noch mehr Thüren und zeigte Magdalene eine wei⸗ tere Reihenfolge von Zimmern, vier an der Zahl; ſämmtlich von mittelmäßiger Größe und alle meiſtens auf die nämliche Manier ausſtaffirt, wie die Zimmer im nördlichen Flügel. Sie ſchaute durch die Fen⸗ ſter hinaus und ſah die vernachläßigten Gärten von Heiligenkreuz, mit dornigem Geſtrüppe und wucherndem Unkraut überwachſen. Hie und da, in nicht zu großer Entfernung im freien Felde draußen, ſchlängelte ſich die gewundene Linie eines jener von der Meeresfluth und Ebbe herrührenden und der Gegend eigenthümlichen Binnenbäche ſanft und eben dahin und ſchimmerte durch die Lücken zwiſchen den Bäumen und Hecken im Sonnenlichte. Die ent⸗ ferntere Ausſicht auf die flache öſtliche Landſchaft dahinten bot ein wahres Schauſpiel von ringsum⸗ her zerſtreuten Dörfern, durchkreuzt und wiederdurch⸗ kreuzt durch das Nezwerk der„Hinterwaſſer“— und endigte mit einem Male mit der langen geraden Linie des Meerdamms, welcher die vertheidigungs⸗ loſen Küſten von Eſſex gegen den verheerenden Ein⸗ bruch der See ſchüzt.
„Haben wir noch mehr Zimmer zu beſichtigen?“ fragte Magdalene, indem ſie ihre Blicke von den Gärten abwendete und ſich nach einer andern Thüre umſah.
„Keine mehr, meine Liebe— wir ſind hier auf den Strand gelaufen— und wir müſſen nun wen⸗ den und wieder zurückſegeln,“ ſagte der alte Mazey. „Es gibt noch eine andere Seite des Gebäudes— gerade ſüdlich von Ihnen, wie Sie jezt ſtehen— die uns allmählig ganz vor der Naſe einſtürzt.


