ihren Schooß. Ihr Herz ſchlug heftig ob der zwei Geſchöpfe, als ſie dieſelben tätſchelte und liebkoste. Es kam ihr vor, als ob es erſt geſtern geweſen wäre, ſeitdem ſie und die Hunde zu Rabenſchlucht in dem Garten herumgeſchweift waren und die Sommermorgen in ſchwelgeriſchem Müßiggange zu⸗ ſammen in der ſchattigen Parklichtung verbummelt hatten.
Der alte Mazey fand endlich ſeinen Hut und ſie brachen nun mit den Hunden hinter ihnen zu ihrer Recognoscirungsexpedition auf.
Sie verließen das Erdgeſchoß des Hauſes, das ganz für die Dienſtbotengeſchäfte beſtimmt war, ſtiegen in den erſten Stock hinauf und betraten den langen Corridor, mit dem Magdalene in der lezt⸗ verfloſſenen Nacht bereits Bekanntſchaft gemacht hatte.
„Stellen Sie ſich mit dem Rücken gegen dieſe Wand,“ ſagte der alte Mazey, indem er auf die lange Mauer deutete, welche in unregelmäßigen Zwiſchenräumen durch Fenſter durchbrochen war, die auf den Hofraum und den Fiſchweiher hinausgingen und welche die rechte Seite des Corridors nach Magdalenens gegenwärtigem Standpunct bildeten. „Wenden Sie Ihren Rücken daher,“ ſagte der alte Veteran,„und ſchauen Sie gerade vor ſich hin.— Was ſehen Sie?“
„Die gegenüberliegende Wand des Ganges,“ ſagte Magdalene.
„Ei? Ei? Aber was denn noch?“
„Die Thüren, die in die Zimmer führen.“
„Was noch?“
„Ich ſehe ſonſt nichts mehr.“
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