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zu ihr zu kommen und Thee mit ihr zu trinken—
und ich habe dieß heute Abend gethan. Nicht wahr,
es iſt ſonderbar von mir daß ich mit einem Frauen⸗
zimmer von Frau Attwoods Stellung auf ſo fami⸗ liärem Fuße ſtehe?“
Luiſe antwortete nicht mit Worten, ihr Geſicht ſprach für ſie; ſie konnte es nicht leugnen, daß ihr dieſe Familiarität ſonderbar vorkomme.
„Ich habe einen guten Grund, die Freundſchaft der Frau Attwood zu ſuchen,“ fuhr Magdalene fort. „Sie iſt Wittwe und beſizt eine ſtarke Familie an Töchtern. Ihre Töchter befinden ſich ſämmtlich im
Dienſt. Eine von ihnen iſt Unterhausmagd bei
Admiral Bartram zu Heiligenkreuz in der Marſch. Ich erfuhr dieß von Frau Attwoods Prinzipal; und ſobald als ich zu der Entdeckung gelangte, beſchloß ich im Geheimen, Frau Attwoods Bekanntſchaft zu machen. Noch ſeltſamer, nicht wahr?“
Luiſe begann ein wenig unruhig darein zu ſehen. Das Benehmen ihrer Herrin ſtand in einigem Gegen⸗ ſaze zu deren Worten, und es lag die Vermuthung ſehr nahe, daß irgend etwas Ueberraſchendes zu Tapet kommen würde.
„Was für eine Anziehungseraft Frau Attwood an meiner Geſellſchaft findet,“ fuhr Magdalene fort,„kann ich mir nicht herausnehmen zu ſagen. Ich kann Ihnen blos mittheilen daß ſie beſſere Tage geſehen hat; ſie iſt eine wohlerzogene Perſon, und in dieſem Betracht findet ſie Gefallen an meiner Geſellſchaft. Jedenfalls hat ſie mir mein Entgegen⸗ kommen gegen ſie ſehr erleichtert. Welche Anzie⸗ hungskraft ich meinerſeits an der guten Frau finde,


