Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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einiges ſelbſt hinzuſezen aus Furcht Sie könnten das meinige nicht verſtehen und bleibe noch einmal ihr unterthäniges Eheweib matilde wragge.

(Beiſchrift des Doctors.)

Mein Herr, geſtatten Sie mir Ihnen mitzutheilen daß ich geſtern in ein benachbartes Haus auf der Vaurhallpromenade gerufen wurde, um einer jungen Dame beizuſtehen welche plözlich unwohl geworden iſt. Ich brachte ſie nur mit der allergrößten Mühe aus einer der hartnäckigſten Ohnmachten, die mir je in meiner Praxis vorgekommen iſt, wieder zu ſich ſelbſt. Seit dieſer Zeit iſt ſie nicht mehr recidiv ge⸗ worden, aber es muß offenbar ein tiefer Kummer ihren Geiſt niederdrücken, deſſen Entfernung ich bis jezt unmöglich fand. Sie ſizt, wie man mir berichtete, im vollkommenen Schweigen und ohne das geringſte Bewußtſein alles deſſen was um ſie herum vorgeht ſtundenlange da, mit einem Briefe in der Hand wel⸗ chen ſie ſich durchaus von Niemanden nehmen laſſen will. Wenn dieſer Zuſtand geiſtigen Druckes andauert, ſo kann er ſehr gefährliche Folgen für ihr Gemüth herbeiführen; und ich thue nichts als meine Schuldig⸗ keit, wenn ich den Rath gebe, es möchte irgend eine Verwandte oder Freundin ſich ihrer annehmen, die Einfluß genug auf ſie beſitzt um ſie wieder aufzu⸗ muntern.

Ihr ergebenſter Diener Richard Jarris, practiſcher Chirurg. Collins, Namenlos. III. 2