Teil eines Werkes 
3. Bd. (1862)
Entstehung
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hegſt, als bereue ich das Aufgeben meiner Stelle. Weit entfernt davon, meine Liebe, ich bin recht froh aus dem Hauſe fort zu ſein.

Ich habe mir einiges Geld erſpart, Magdalene, und ich möchte es ſo gerne dazu verwenden, ein

Bir⸗ Paar Tage bei Dir zuzubringen. Mein Herz ſehnt ſich ſchmerzlich nach dem Anblick meiner Schweſter on, i und meine Ohren dürſten nach dem Klang ihrer

Stimme. Ein Wort von Dir, das mir ſagt wo wir zuſammentreffen können, iſt Alles was mir fehlt. Denk darüber nach ich bitte Dich, denk darüber

reeibſt nach. mir Vermuthe ja nicht daß ich wegen des erſten Un⸗ arth. ſterns entmuthigt bin. Es gibt noch viele gute Leute wird in der Welt und etwelche von ihnen dürften mir ndere ſchon in nächſter Zeit eine Stelle anbieten. Der Weg zum Glück iſt oft ſehr hart zu finden, härter aber

erne, noch, denke ich, für Frauenzimmer als für Männer. ) be⸗ Aber wenn wir nur geduldig und lange genug dar⸗ einen nach ſtreben, ſo werden wir es endlich doch erreichen men; im Himmel, wenn nicht auf der Erde. Ich denke mir daß mein Weg jezt der Weg iſt welcher mich wie⸗ ihre der zu Deinem Wiederſehen führt. Vergiß das nicht, igen; meine Liebe, das nächſte Mal wenn Du gedenkſt hende* Deiner Nora. Leben Er⸗

ihrer ie ich ehen, wäre.

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