Teil eines Werkes 
2. Bd. (1862)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ihrer Hand an Nora. Ich kann Nora nicht bewegen den Brief wegzugeben; ich kann Ihnen nur inliegende Abſchrift davon ſenden. Sie werden ſehen daß er über die von ihr eingeſchlagene Richtung keinen Aufſchluß gibt.

Da ich den Werth der Zeit bei dieſem ſchreck⸗ lichen Vorfall zu ſchäzen wußte, ſo unterſuchte ich ihr Zimmer und fragte mit Hilfe meiner Schweſter die Dienſtbboten aus, ſobald ich Nachricht von ihrem Entweichen erhalten hatte. Ihr Kleiderkaſten war leer, ebenſo auch alle ihre Koffer, bis auf einen einzigen den ſie augenſcheinlich mitgenommen hat. Wir glauben daß ſie ihre Kleider und Juwelen heim⸗ lich verſilbert, den einzigen Koffer den ſie mitnahm geſtern aus dem Hauſe geſchafft, ferner daß ſie die⸗ ſen Morgen zu Fuß uns verlaſſen hat. Eines der Dienſtmädchen gab uns ſo unbefriedigende Antwor⸗ ten, daß wir glauben, es habe ſich von ihr beſtechen laſſen und alle Anordnungen zu ihrer Flucht einge⸗ leitet, welche ſie ſelbſt nicht ohne Furcht vor Ent⸗ deckung treffen konnte.

Ich habe Gründe(die ich Ihnen in einer paſ⸗ ſenderen Zeit ſagen kann) mich verſichert zu halten daß ſie mit der Abſicht ihr Glück auf der Bühne zu verſuchen entwichen iſt. Sie beſizt die Carte eines Schauſpielers von Profeſſion, der einſt bei einem Liebhabertheater in Clifton eine Vorſtellung dirigirte an welcher ſie theilnahm. Und an ihn wird ſie ſich wohl um Beiſtand gewendet haben. Ich ſah die Carte zur Zeit und weiß daß der Mann Hurtable heißt. Der Adreſſe kann ich mich nicht ſo ganz genau erinnern, aber ich glaube daß es irgend ein

mit dem ſtreet im unverzüg ziehen; glaube,

Hät

einen Ve

lich ma bald ſie regeln ſie über weggeft richten hoffnur auf we von de ten üb felten

väterli Bühne