Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1817)
Entstehung
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Ich nahm mein Billet wieder vor, und anatomirte jedes Wort.

Sie nennt mich den theuerſten Menſchen auf der Welt; ſie nennt mich ihren einzigen Guſtav. Woher wußte ſie meinen Namen? Was waren das fuͤr Dinge von der groͤßten Wichtigkeit, die ſie mir zu ſagen hatte? was wollte ſie mit den vorurtheilsvollen Anſichten der Welt, von denen ſie erſt jenſeit des Gra⸗ bes entfeſſelt zu werden hoffte? und die ihr verboͤten, ihr Leben mit mir zu theilen?

Ach, warum hatte ich nicht einen einzi⸗ gen Menſchen, der mir Aufſchluß geben konnte?

Man iſt nirgends einſamer, als auf dem Meere. Es that mir wohl, durch nichts in meinen Traͤumen, in meinen Gedanken an Betty geſtoͤrt zu werden. Mir war es jetzt einerlei, wohin mich die Winde trieben, die in unſere Segel blieſſen. Wohnte doch die fuͤße Ueberzeugung in meinem Herzen, daß mich Betty liebte; ſpiegelte ſich doch das zarte

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