Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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„Ihr Thoren,“ ſagte ſie,„wißt, daß weder ſtei⸗ nerne Mauern, noch bewaffnete Maͤnner meiner Ge⸗ walt trotzen.“

Sie hoͤrten die Stimme— ſie ſahen nicht, wo⸗ her ſie kam— die Alte war verſchwunden.

Zwanzigſtes Capitel.

De Wunden von den Krallen dieſes ſchrecklichen Geſpenſtes in der Bruſt des Koͤnigs wollten nicht heilenz ſie machten ihm unausſtehliche Schmerzen. Vergebens war jeder Verband, und eben ſo zweck⸗ los jede Ermahnung zur Geduld. Was ihn noch mehr aufregte, als die Schmerzen, war die Belei⸗ digung, welche ihm widerfahren war— daß eine ſo abſcheuliche Creatur an der Perſon eines Koͤnigs ſich vergriffen hatte— dieſer Gedanke war nicht zu ertragen. Sonderbar aber war es, daß, je mehr Qualen der Koͤnig litt, deſto groͤßer ſeine Sucht

nach irdiſchen Genuͤſſen war; das Leben ſchien ihm

nie ſo reizend, als jetzt, da es ſo ſchwer auf ihm lag Seine Guͤnſtlinge, die gewohnt waren, ſeiner fruͤhern Schwaͤche zu ſchmeicheln, indem ſie uͤber die Gluͤckſeligkeit Edens und uͤber die Moͤglichkeit, in daſſelbe zu dringen, ihn unterhielten, fanden jetzt,