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aber ſie wurde dadurch gegen den Schmerz be⸗ wahrt, den Frau Ruſſel bei dem Eintritte in das befreundete Haus, in die wohlbekannten Zimmer, fuͤhlen mußte.
In ſolchen Augenblicken konnte Anna nicht zu ſich ſelber ſagen:„Dieſe Zimmer ſollten nur uns gehoren! O wie iſt alles ſo veraͤndert! Un⸗ wuͤrdige Veraͤnderung! Ein altes Geſchlecht ver⸗ trieben! Fremdlinge an ſeiner Stelle!“ Nein, dachte ſie nicht an ihre Mutter, erinnerte ſie ſich nicht, wo dieſe geſeſſen, dieſe gewaltet hat⸗ te, ſo hob nie ein Seufzer jener Art ihre Bruſt.
Frau Croft behandelte ſie immer mit einer Freundlichkeit, die in Anna's Herzen die ange⸗ nehme Hoffnung erwetkte, die Gunſt der wackern Frau zu beſitzen, und bei dem Beſuche in ihres Vaters Hauſe wurde ſie mit beſonderer ſamkeit empfangen.
Der ungluͤckliche Vorfall in Su war bald der vorherrſchende Geſpraͤchſtoff, und bei der Vergleichung der erhaltenen Nachrichten uͤber die Kranke fand man, daß die Mittheilungen, wel⸗ che Frau Croft und Anna empfangen hatten, ſich von derſelben Stunde des geſtrigen Morgens


