Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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rigen die Gegend verließen. Eliſabeth hatte in der letzten Zeit eine Freundſchaft angeknuͤpft, die Frau Ruſſel zerriſſen zu ſehen wuͤnſchte. Es war eine vertraute Verbindung mit Shepherd's Tochter, die nach einer ungluͤcklichen Ehe mit zwei Kindern in ihres Vaters Haus zuruͤck ge⸗ kehrt war. Sie hatte viel Gewandtheit, und wußte zu gefallen, wenigſtens in Kellynch⸗Hall zu gefallen, und hatte ſich bei Fraͤulein Eliſa⸗ beth ſo ſehr eingeſchmeichelt, daß ſie ſchon mehr als einmahl im Schloſſe geblieben war, wie ſehr auch Frau Ruſſel, die eine ſolche Freund⸗ ſchaft fuͤr ganz unangemeſſen hielt, zu Behut⸗ ſamkeit und Zuruͤckhaltung ermahnen mochte. Frau Ruſſel vermochte nicht viel uͤber Eli⸗ ſabeth, und ſchien ſie faſt nur darum zu lieben, weil ſie es wollte, weniger weil Eliſabeth Liebe verdiente. Sie hatte nie mehr, als außere Be⸗ weiſe von Aufmerkſamkeit erhalten, nichts mehr als die Beobachtung hoͤflicher Umgangſitte, und es war ihr nie gelungen, irgend etwas gegen des Fraͤuleins vorgefaßte Neigung durchzuſeten. Mehr als einmahl hatte ſie ſehr ernſtlich den Wunſch ansgeſprochen, daß auch Anns ihren