eines Familienhauptes gebuͤhrt, ſo kommt doch noch weit mehr auf den Ruf eines reblichen Mannes an.
Dieß war der Grundſatz, welchem, nach An— na's Wunſche, ihr Vater folgen ſollte; und den ſeine Freunde, wie ſie meinte, ihm dringend em⸗ pfehlen muͤßten. Sie hielt es fuͤr unumgaͤngliche Pflicht, die Anſpruͤche der Glaͤubiger ſo ſchnell zu befriedigen, als es bei der durchgreifendſten Einſchraͤnkung im Hausweſen nur irgend moög— lich war, und ſah nur in dieſer Maßregel allein etwas Wuͤrdiges. Sie wollte dieſen Schritt vor⸗ geſchrieben wiſſen, weil ſie ihn fuͤr Pflicht hielt. Sie rechnete viel auf den Einfluß der Frau Ruſe ſel, und da ſie ſelber zu einem hohen Grade von Selbſtverlaͤugnung ſich faͤhig fuͤhlte, ſo glaubte ſie, es werde nicht viel ſchwieriger ſein, ihre An⸗ gehoͤrigen zu einer vollſtändigen, als zu einer halben Umwandlung zu bewegen. Wie ſie ihren Vater und Eliſabeth kannte, mußte ſie glauben, daß man es kaum fuͤr weniger ſchmerzlicher hal⸗ ten werde, ein Paar Kutſchpferde, als beide Paare, aufzuopfern, und ſo ging ſie durch das ganze Verzeichniß der ſchonenden Einſchraͤnkun⸗ gen, die Frau Ruſſel vorſchlug.


