Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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nicht an eine zweite Ehe dachte, bedarf keiner Entſchuldigung vor der Welt, die eher, wenn eine Frau wieder heirathet, als wenn ſie es nicht thut, ein unbilliges Mißfallen zu aͤußern pflegt; aber es bedarf einiger Erlaͤuterung, daß der Ba ronet ledig blieb. Man wiſſe alſo, daß er, als er bei einigen ſehr unbedachtſamen Bewerbungen in aller Stille ein Paar Korbchen erhalten hat⸗

te, ſich ruͤhmte, um ſeiner lieben Tochter willen

nicht wieder zu heirathen. Fuͤr ſeine äaͤlteſte Tochter wuͤrde er in der That gern alles hinge⸗ geben haben, wozu er jedoch nicht ſehr in Ver⸗ ſuchung gefuͤhrt wurde. Eliſabeth war in ihrem ſechzehnten Jahre, ſo viel es moͤglicher Weiſe geſchehen konnte, in die Rechte und das Anſehen ihrer Mutter getreten, und da ſie ſehr huͤbſch und ihm ſehr aͤhnlich war, ſo hatte ſie ſtets viel Einfluß auf ihn gehabt, und Beide waren ſehr gut mit einander ausgekommen. Seine beiden andern Kinder ſtanden weit tiefer in ſeiner Gunſt. Marie hatte zwar, als ſie den jungen

Musgrove heirathete, ein bischen kuͤnſtliches An⸗

ſehen gewonnen; Anna aber, die ihr gebildeter Geiſt und ihr ſanſtes Gemuͤth in der Meinung