Teil eines Werkes 
3. Bd. (1852)
Entstehung
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Ich habe die Mutter gefunden, ſagte plötzlich eine fremde Stimme.

Eugen ſchaute betroffen auf, das Ruſele ſtand vor ihm, es war unhörbar auf großen Filzſchuhen durch die angelehnte Kammerthüre eingetreten.

Was bringt ihr? fragte Eugen leiſe, nachdem er den Lipp aus der Kammer fortge⸗ ſchickt hatte.

Ruſele erzählte nun, daß bei Letzweiler, wo der Kopfrechner wohnte, eine hinterſinnige Häus⸗ lerswittwe lebe, die von vornehmer Abkunft ſein müſſe, ſie ſei vom Rhein hergekommen und welſche immer und rede von einemScheranfang, er werde vielleicht wiſſen, was das heiße. Eugen ſchauderte, da er dieſes Wort als cher enfant deutete. Wäre nicht beſſer, die Mutter nie zu finden, als in ſolchem Zuſtande? Eugen athmete freier, als Ruſele berichtete, daß die Frau gut ſechszig Jahre alt und ſchon ſeit dreißig Jahren Wittwe ſei. Das war die Mutter nicht und das Geheimniß des Kopfrechners war auch zu nichte.

Ruſele ſtand noch in der Thüre, als Kron⸗ auer eintrat, ihm vorauf ſprang Troll liebkoſend an Eugen hinauf. Kronauer überlieferte den

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