Teil eines Werkes 
3. Bd. (1852)
Entstehung
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Behntes Rapitel.

Ein Verſtorbener, der in die vergeſſene Welt zurückkehrte und ſie mit neuen Augen er⸗ ſchaute, ſo kam ſich Eugen vor als er das Stadtleben betrachtete. Im Nebel zigarren⸗ rauchend wie dampfende Geſpenſter eilen die Menſchen ſtumm und haſtig an einander vor⸗ über, ihr Gruß entbehrt meiſt des begleiten⸗ den Wortes. Nur Dienende haben ein äu⸗ ßeres Kennzeichen ihrer Thätigkeit, die anderen gehen ledig umher. Eugen fühlte, wie es leicht kommen mag, daß die Bauern alle Gebildeten für Müſſiggänger halten oder ihre Beſchäftigung als Kleinigkeit und bloſe Vergnügung anſehen können. Als erſchaute er das zum erſtenmale in ſeinem Leben, mußte Eugen viel darüber nachdenken, da ihm ein Offizier mit einer Frau am Arme und einem Kinde an der Hand be⸗ gegnete. Wie iſt es nur möglich, daß ein Mann, deſſen Lebensberuf die Kunſt zu tödten iſt, eine Familie haben ſoll? Eine mit Bravour und feiner Galanterie und wol auch allbeliebter Ge⸗