Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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279 her dieſes Hochgefühl mitten in ſo viel Pein und Jammer, und als er in Gedanken vor Vittore ſtand und die verborgenſte Empfindung vor Gericht ſtellte, mußte er ſich bekennen, daß er von dem Frevel ferne ſei, ein anderes Leben an ſein wirbelndes anſchließen zu wollen. Das Ruſele kam dort die Straße herauf: Gewiß hat ſie deine Mutter gefunden und das iſt die Ahnung, die dich ſo mit Freude erfüllt aber das Ruſele ging vorüber.

Eugen griff nach einem Buche, aber es giebt keine gedruckte Poeſie für ſolche Gemüths⸗ verfaſſung und ein Werk der ernſten Wiſſenſchaft bot gar keinen individuellen Anhalt.

Endlich raffte er ſich auf, indem er ſich ſagte: es iſt eitel Egoismus, uns ſtill und allein mit Geiſtesfreuden zu erfüllen; die Menſchen da draußen haben ein Recht auf mich. Er ging hinaus, aber wohin nun? zu der Vinzenzin. Aber vielleicht iſt Vittore noch dort. Sie iſt gewiß ſchon nach Hauſe. Eugen geſtand ſich nicht, wie leid es ihm that, daß er das Richtige vermuthet hatte.