Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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nachdenken, wie es einſt werden ſolle, wenn man

nihnn die Wahrheit rein auf ihre eigene Begründung

— 9, geſtellt, verkünden werde; und doch, eine An⸗

k⸗ knüpfung an Anerkanntes, an Autoritäten, ſtellt die Seele gleich auf das Erbe fremder Errungen⸗

Sa ſchaften und nöthigt nicht immer zum Urbeginn

zurückzukehren; will das kommende Geſchlecht v nicht dem vergangenen glauben, ſo giebt es keine

Wirkung über das unmittelbare Daſein hinaus 3 und zuſammenhanglos zerfällt die Welt— Nein, die Blätter fallen ab, ſie haben für ihre Zeit

gelebt, der Stamm bleibt und treibt den neuen ue, nut Frühling aus ſich.

tegel⸗„Herr Lehrer das Nachſpiel,“ rief des

Be⸗ Schloſſers Dagobert, Eugen hatte nicht gehört, ſoufflire daß die Predigt zu Ende war und rauſchend er⸗ geiſtlicher tönten nun die Orgelklänge, ſie rauſchen dahin

techte und verhallen, aber immer werden friſche Hände nNoth⸗ das tonreiche Werk erklingen und neue Weiſen den be⸗ aus ihm erſchallen laſſen....

Im Pfarrhauſe— wo Eugen heute zu

Gaſt war— herrſchte eine eigenthümlich feier⸗ liche Stimmung, es war, als ſäße man in der

Kirche zu Tiſche. Das ſonſt ſchlaffe Antlitz des

Pfarrers hatte etwas glänzend Geſpanntes, die

Pfarrerin und Adelheid kamen mit glühenden

vozu die Kanaan

darüber