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„Ja du, du biſt ein guter Narr und läßt Holz auf dir ſpalten. Die achte Bitt' im Vater⸗ unſer ſollte täglich ſein: Herr Gott ſchenk mir eine gutmüthige Narrheit. Plagſt dich mit den jungen Bauerntölpeln herum und könnteſt vier⸗ ſpännig heidi Galopp fahren. Bet' nur jedes⸗ mal, wenn du ſchlafen gehſt: Lieber Gott, laß mir meine Narrheit geſund.“
Bartelmä lachte ſo anhaltend, daß ihm ſeine Baronenpfeife ausging und er ſich von Neuem Feuer ſchlug. Eugen erwiederte nichts, er ſtand auf, da es eben zum erſtenmale zur Kirche läutete. Er wollte jetzt Bartelmä bewegen, auch mit zur Kirche zu gehen, aber dieſer ſchlug die Beine über einander und ſagte:„Ich wart' ſchon lang auf das Bimbam, das Glockengeläute klingt gar ſchön, wenn man dabei in der Ferne ſitzt und ſeine Pfeife raucht.“
Die Worte, in denen dann Bartelmä ſeinen Spott über die Friedensſtiftung Eugen's bei des Rainbauern Karle ausließ, und die Art wie er die Feindſeligkeit Vigil's ſchilderte, der ein wohl⸗
beſchlagener Spitzbub ſei, machten, daß Eugen den Bartelmä ohne Abſchiedswort verließ.
Mit tiefem Mißbehagen ging er von dem Menſchen, der ihm ſo morſch erſchien, daß ihm


