Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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Weinen eines Kindes; die Leute gingen ſorglos vorüber und ſchauten kaum um. Eugen fand nun Gelegenheit, über die Schwelle eines Armen zu kommen. Als ey in die Stube trat, ſah er, wie der Mann Alles zertrümmert hatte, was in der Stube war, Bänke, Töpfe, Teller, er hob eben einen Stuhl nach der Frau auf, die mit dem Kinde weinte, als ihm Eugen in den Arm fiel; das Kind, es war dasſelbe, das ihm heute das Geſchenk der Müllerin gebracht, ſchmiegte ſich an den Retter, der Mann, offenbar betrunken, taumelte auf den Boden und lallte nur einige unverſtändliche Worte. Die Frau erzählte, wie ihr Mann ſtets raſe und wüthe, weil ſie abge⸗ wehrt hatte, daß man noch dieſen Herbſt mit den anderen auswandere, da ſie bis Lichtmeß ihre ſchwere Stunde erwarte; ihr Mann wüthe und raſe gegen Alles, er ſchlage das Kind bis auf den Tod, weil es ſo viel bei der Müllerin ſei, während er ihm doch weder Kleider noch Schuhe anſchaffe und ſie froh ſei, das Kind außer dem Hauſe zu wiſſen, damit es die ſteten Händel nicht ſehe.

Eugen hatte die ſchwere Aufgabe, Ruhe und Frieden in der Familie herzuſtellen, und tief im Herzen trauernd, verließ er das Haus. Die

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