Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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den ſchwarzen Bändern am Arme hängend, in der andern Hand über die Schulter gelegt den Rechen haltend, war ſie wohl einer genaueren Betrachtung würdig, die ſie ſich wie es ſchien, auch unbefangen gefallen ließ. Kronauer, der nach dem Felde ging, begrüßte Vittore und be⸗ glückwünſchte ſie zum Geburtstage, das Mädchen wurde brandroth als auch Eugen das Gleiche that; ſie ſagte aber ſchnell Kronauer, der Vater wolle heut Abend zu ihm kommen und wegen der Schultheißenwahl reden, fragte dann wie es der Frau gehe und als Kronauer den Kopf ſchüttelte, ging ſie raſch nach dem Hauſe.

Eugen ſtand eine Weile in Sinnen ver⸗ loren bei den zwei Pappeln und während ſich im Hintergrunde ſeiner Seele etwas anderes von ſelbſt dachte, war es ihm als ſähe er dieſen hochſchlanken Baum zum erſtenmale: da ſtreben die Aeſte gleich Baumſtämmen in die Höhe und breiten ſich nicht wagrecht aus, ſo daß der Baum mit der Fülle ſeines Gezweiges in ſich geſchloſſen in majeſtätiſcher Ruhe ſich hält, und wie jetzt der von den Bergen kommende Wind die anderen Bäume hin und her ſchüttelt, wiegt ſich die Pappel in ſich und ſcheint kaum bewegt zu ren

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