Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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26 uns ſteht mein Vater und ſpricht weiter kein Wort.

Das iſt die erſte Ohrfeige, die ich um den Freiheitsſinn Wilhelms bekommen, eine ſpätere ſpüre ich noch. Ich war acht Jahre alt, als ich mit meiner jüngeren Schweſter in's Waiſen⸗ haus kam, meine Mutter war bald nach dem Vater geſtorben. Ich war ſo albern, im Waiſen⸗ hauſe Talent zu zeigen. Während ich ſonſt einen guten Hofdienſt bekommen hätte, wurde ich nun zum Schullehrer beſtimmt. Ich weiß noch: mein einziger Troſt war, daß ich nun doch auch Klei⸗ der wie andere Menſchen bekam und nicht aus der Waiſenkleidung in die Uniform überging. Ich ward Lehrer an der Armenſchule, meine Schweſter Hausmädchen bei der Oberhofmeiſterin von Belgern.

Wie hieß deine Schweſter?

Clara, ſie wurde aber Chriſtel genannt weil ihre Vorgängerin ſo hieß. Sobald ich in der Lage war, nahm ich meine Schweſter zu mir und führte eigenen Haushalt. Ich legte ihren Lohn, den ſie anderswo verdient hätte, regelmäßig auf die Sparkaſſe. Wir lebten ſehr glücklich. Im Seminar hatte ich meinen Kame⸗ raden Vogel wieder bei mir gehabt, er war ein

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