— 302— Nicht der Aufruhr, ſondern die Ruhe, die nach dem Tode Lincolns eintrat, iſt das Große. Da war ein ſtill trauerndes Volk, eine ganze große Volksſeele trauerte. Wenn es noch etwas geben konnte, um auf ewig auch die
letzte Spur von einer Berechtigung der Sklaverei aus der Seele
der Menſchen zu tilgen, der Tod dieſes einfach tüchtigen Mannes und die Todesart hat das bewirkt.
Iſt es vielleicht doch ein Geſetz der Geſchichte, daß eine große Idee zu ihrer Beſiegelung den Opfertod eines Märtyrers erheiſcht?
Knopf an den Major.
Der Oheim unſeres Freundes Dournay iſt todt, er war krank, die Nachricht von der Ermordung des Präſidenten Lincoln hat ihn getödtet.
Erich und Manna kehren heim mit ihrem Sohne.
Erich an Weidmann.
Denn das iſt ſo geworden, die Geſchichte hat über das ſo erworbene Beſitzthum verfügt.
Roland bleibt hier, er findet hier die rechte Bethätigung für ſein Streben im Anſchluß an die Familie unſeres Freundes Doctor Fritz.
Ich kehre mit Manna heim. Wir haben uns entſchloſſen, vorerſt Villa Eden zu bewohnen.
Dieſer Brief geht uns nur um drei Tage voraus nach Europa, an den Rhein...
Ich habe Roland verſprochen, zum Jahre 1876, zur Jahr⸗ hundertfeier der amerikaniſchen Republik hierher zu kommen. In dem großen Erinnerungsfeſte der modernen freien Welt wollen wir Beide dann auch ſtill vergleichen, was Jeder in ſeinem Vater⸗ lande gewirkt.
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