Teil eines Werkes 
3. Bd. (1869)
Entstehung
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den Männern, die ihr Lebenlang für die höheren Anliegen des Geiſtes gearbeitet, eine freie und friedliche Ruheſtätte biete.

Erich hat viele Bedenken; er wird mitberathen. Sollten Sie und die Freunde dort anders beſtimmen, ſo erklären wir uns im Voraus einverſtanden.

(Nachſchrift Erichs.) Ich ſchicke Ihnen dieſen Brief Rolands; ich lege ihn in Ihre Hand als Zeugniß ſeiner Geſinnung, denn dem Plane, den er mit Villa Eden hat, ſtehen unzählige Bedenken entgegen, die Alle aus dem Einen fließen, daß der Gedanke der

Freiheit ſich keine Form aus einem andern Gebiete aneignen kann.

Erich an die Mutter.

... Mutter! Großmutter! Alles iſt wohlauf. Ach, was iſt da mehr zu ſagen. Aus allem Elend heraus ſind wir glück⸗ lich. Und Mutter, ich komme ich komme heim mit meiner Frau und meinem Kinde und dem Oheim Alphons.

Die Wellen werden tragen, das Schiff wird halten, das Land wird feſtſtehen, und Mutter, ich werde Dich wieder in meine Arme ſchließen, ich werde mein Kind in Deine Arme legen, wir werden leben, wirken...

Erich an Weidmann.

Wir ſind mit unſerm ſchwarzen Regiment in Richmond eingezogen.

Ich habe das Höchſte gelebt, ich durfte mitwirken in dem größten Kampf unſeres Jahrhunderts.

Es gibt keine Sklaverei mehr.

Nun ſollen ſie herankommen die Herren mit Talaren und Bäffchen und uns ſogenannten Ketzern eine That von ſolcher Tragweite zeigen gleich dieſer.

Später.

Da leſen Sie. Ein Mord, ein Meuchelmord! Warum ſoll es nicht ſein? Warum ſoll nichts rein und ſchön ſich voll⸗ führen?

Lincoln ermordet!

Iſt es nicht oft, als ob ein ſchadenfroher Dämon die Welt

regierte?