Teil eines Werkes 
1. Bd. (1866)
Entstehung
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und Sterne darauf niederblickten. Heute brannte die

ganze Nacht Licht im Stübchen; die junge Mutter ſchlief bald ruhig und glückſelig, nur das Sonntags⸗ kind gluckſte manchmal, ließ ſich aber bald wieder beruhigen.

Die Großmutter allein wachte; ſie hatte ſich nur zum Schein niedergelegt, ſtand aber bald wieder auf und ſaß auf einem Schemel an der Wiege des Neu⸗ gebornen.

Ein glänzender Stern ſteht über der Hütte. Er flimmert und glitzert, und drin in der Hütte liegt ein Glanz auf dem Antlitz einer Mutter, eine Wonne, ſo unfaßbar, wie der Glanz am Stern da droben ein Menſchenkind iſt Mutter eines Menſchenkindes, und Ein Auge wacht und ſieht es, es das Auge der, aus der dies Leben und das andere daneben hervorgeſproßt. In der ſtillen Luft iſt es wie Singen und Klingen aus ewigen Harfen, und in der Stube bis an die Decke iſt es, als ob Engelsköpfe überall ſchwebten und lächelten.

Die alte Großmutter ſitzt, das Kinn in die Hand geſtützt, und ſchaut drein; in ihr Antlitz leuchtet der Glanz vom Sterne am Himmel, und zum Stern hin auf leuchtet ihr Auge. Sie iſt wie hinausgehoben über die Welt und hält den Athem an; die Glorie des Höchſten hat ſich niedergeſenkt in die Hütte und um⸗ ſtrahlt das Haupt von Großmutter, Mutter und Kind.

Mutter, wie glitzerig ſcheinen die Sterne! ſagte die junge Mutter einmal erwachend.

Und ſie ſcheinen auch, wenn Du die Augen

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